Das Verhalten von Miray BootCast wird über eine Konfigurationsdatei gesteuert. Diese wird beim Start des Programms ausgewertet und bestimmt das Laufzeitverhalten von BootCast bis zur Beendigung des Programms. Änderungen an der Konfigurationsdatei zur Laufzeit des Programms haben keine Auswirkungen.
Der Aufbau der Konfigurationsdatei und verschiedenen Konfigurationsmöglichkeiten sind in den nachfolgenden Kapiteln beschrieben.
In diesem Kapitel werden bestimmte Schlüssel-Wert-Paare (Elemente) beschrieben, welche an verschiedenen Stellen in der Konfigurationsdatei verwendet werden können.
Die Globale Sektion hat keinen eigenen Bezeichner und enthält alle Schlüssel-Wert-Paare, die am Anfang der Konfigurationsdatei vor dem ersten Sektionsbezeichner stehen. Die Konfigurationsdaten in der globalen Sektion beziehen sich auf das gesamte Programm.
Einige Schlüssel sind in mehreren oder allen Sektionen definiert. Diese werden in diesem Abschnitt beschrieben.
Damit die Boot-Einstellungen nicht für jeden Client einzeln festgelegt werden müssen, gibt es das ClientSet. Dieses spezifiziert die Boot-Einstellungen für einen oder mehrere Clients.
Ein BootSet bündelt alle notwendigen Informationen und Dateiangaben, um eine bootfähige Software (Betriebssystem, selbstbootende Tools, etc.) per Netzwerk-Boot ausliefern zu können.
Anstatt direkt ein bestimmtes Boot-Image zu starten, kann auf dem Client auch ein Menü mit verschiedene Boot-Images angezeigt werden, aus welchem der Benutzer dann das benötigte auswählt. Dabei kann ein Menüeintrag festgelegt werden, welcher nach einer bestimmten Wartezeit ohne Benutzereingabe automatisch gestartet wird.
Die in der Konfigurationsdatei festgelegten Parameter werden beim Programmstart geladen und sind über die gesamte Programmlaufzeit hinweg unverändert gültig. Für die Zuordnung von Clients und Bootsets kann jedoch auch eine dynamische Änderung zur Laufzeit erforderlich sein. Dafür gibt es die folgenden zusätzlichen Optionen.