Mit dieser App können die lokalen Datenträger eines Computers über das Netzwerk verfügbar gemacht werden. Im Unterschied zu Datei-orientierten Protokollen, wie z.B. SMB, NAS, Netzwerkfreigaben und Netzlaufwerken, bildet das NetDisk-Protokoll die physischen Datenträger ab. Es ist also ein Zugriff auf Blockebene (Sektoren) möglich. Damit können über das Netzwerk Operationen durchgeführt werden, welche auf dieser Ebene ansetzen und somit per SMB nicht durchführbar wären, weil sie Zugriff auf einen Datenträger auf Blockebene erfordern.
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| Hauptbildschirm der NetDisk-Server App |
Um die NetDisks auf einem anderen System (Client) zu verwenden, müssen diese dort über das NetDisk Applet eingebunden werden.
Wichtig: Bitte achten Sie darauf, die App erst nach Abmeldung aller Clients zu beenden. Es könnte sonst zu Dateisystemfehlern bis hin zu Datenverlusten kommen, ähnlich beim Abziehen lokal angeschlossener Datenträger während ihrer Benutzung.
Beim ersten Start der App kann der Name festgelegt werden, unter dem der NetDisk-Server auf Clients angezeigt wird. Der automatische Vorschlag beruht auf verfügbaren Informationen wie Computername oder Name der System-Hardware, kann aber beliebig geändert werden.
Im oberen Rahmen finden Sie Informationen zum NetDisk-Server selbst. Im Titel des Rahmens steht der Name des lokalen Systems, auf dem der NetDisk-Server läuft. Im Rahmen selbst werden die Netzwerkadressen angezeigt, unter welchen dieser NetDisk-Server für andere Systeme (Clients) erreichbar ist. Zu jeder Adresse wird auch der Name des zugehörigen Netzwerkadapters angezeigt, sofern verfügbar.
Der untere Rahmen zeigt die derzeit verfügbaren lokalen Datenträger an und erlaubt die Steureung und Kontrolle der Datenträger-Freigaben.
| Status
der Verbindung: Zeigt an, ob Clients eine Verbindung zum
Datenträger aufgebaut haben und welche Clients das sind.
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Freigabe nur lesen: Clients können nur lesend auf den
jeweiligen Datenträger zugreifen.
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Freigabe lesen und schreiben: Clients sind zu vollem
Lese- und Schreibzugriff berechtigt.
Name: Der vom Datenträger ausgegebene Name, meist Hersteller und Typ.
Kapazität: Speicherkapazität des Datenträgers.
Typ: Anschlusstyp oder Speicherstandard des Datenträgers.
Seriennummer: Die vom Datenträger ausgegebene Seriennummer zur besseren Unterscheidung bei typgleichen Datenträgern.
Client: Sobald ein Client sich zu einem Datenträger verbunden hat, wird er in dieser Spalte angezeigt.
Durch Auswahl eines der beiden Kontrollkästchen in den Spalten
(nur lesen) und
(lesen und schreiben) wird
der Datenträger im gewählten Modus für Clients verfügbar und sichtbar.
Der jeweilige Freigabezustand ist in der Spalte
(Verbindungsstatus) ablesbar.
Das Doppelpfeil-Symbol zeigt den Zustand für den betreffenden
Datenträger an.
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Keine Freigabe: Datenträger ist derzeit nicht
freigegeben.
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Bereit für Freigabe: Datenträger ist freigegeben, aber
kein Client hat diesen eingebunden.
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Verbunden: Der Datenträger ist von mindestens einem
Client eingebunden. Um welchen Client es sich handelt, ist in der Spalte
"Client" ersichtlich.
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Bereit für Abmeldung: Die Freigabe des Datenträgers
soll beendet werden. Er bleibt jedoch noch solange verbunden, bis die
derzeit aktiven Clients sich abgemeldet haben. Es werden keine neuen
Client-Verbindungen mehr angenommen.
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Datenträger nicht bereit: Der gewählte Datenträger kann
nicht freigegeben werden. Hinweise zur Ursache zeigt der
Tooltip.
Mit dem Schließen der App wird auch der NetDisk-Server beendet. Deshalb müssen zuvor jegliche externe Verbindungen zu den Datenträgern von allen Clients aus abgemeldet worden sein.
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| Beenden-Dialog |
Ein hartes Beenden der Client-Verbindungen seitens des Servers kann im schlimmsten Fall zu Beschädigungen des Dateisystems bis hin zu Datenverlust führen. Deshalb gibt es einen speziellen Beenden-Dialog, der nicht nur warnt, falls noch Datenträger mit Clients verbunden sind. Er bietet zudem die Möglichkeit, zu warten, bis alle Datenträger freigegeben sind, und die App dann automatisch zu beenden. Dazu lassen Sie den Dialog einfach geöffnet.