VM-Image

HDClone kann neben eigenen Imageformaten auch dynamische VM-Images für die Verwendung mit Virtuellen Maschinen erstellen.

VM-Images können in den Formaten VMDK (VMware), VHD/VHDX (Virtual PC) und VDI (VirtualBox) erstellt werden. Diese enthalten nur die tatsächlich genutzten Speicherbereiche der Quelle und sind dadurch meist deutlich kleiner als BitImages – analog zu einem SmartImage. Technisch bedingt sind VM-Images geringfügig größer als SmartImages. Zudem lässt sich ihre spätere Größe nicht exakt vorherberechnen, wodurch sich der von HDClone angezeigte Speicherbedarf während der Erstellung verändern kann.

Wichtig: Verwenden Sie VM-Images nur mit intakten Datenträgern und Dateisystemen, erstellen Sie andernfalls ein FullImage oder BitImage. Wenn Sie sich nicht absolut sicher sind, ob Ihre Medien oder Dateisysteme intakt sind, wird dringend empfohlen, die Integrität der Dateisysteme vor der Imageerstellung zu überprüfen.
Hinweis: Kompression und Verschlüsselung sind für VM-Images nicht verfügbar. Verwenden Sie dafür ein SmartImage mit den entsprechenden Optionen.

Mit HDClone erstellte VM-Images können als virtuelle Laufwerke in Virtuellen Maschinen verwendet werden. Weitere Informationen dazu entnehmen Sie der Anleitung Ihrer Version von VMware, VirtualPC oder VirtualBox. Ab Windows 7 und Windows Server 2008 können Sie VHD/VHDX-Images auch über die Windows Datenträgerverwaltung (diskmgmt.msc) als virtuelle Festplatten einbinden.

Miray Virtual Disk kann alle Image-Formate unter Windows als virtuelle Laufwerke einbinden. So können Sie auf die darin gespeicherten Dateien und Verzeichnisse zugreifen, ohne das Image in einer virtuellen Maschine zu öffnen.

Hinweis: Ein mit Miray Virtual Disk eingebundenes virtuelles VM-Image-Laufwerk kann gelesen UND beschrieben werden, die Änderungen werden jedoch nicht direkt im Image gespeichert. Aus dem virtuellen Laufwerk können Sie aber wieder ein Image inklusive aller Änderungen erzeugen.