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Externe BootSet-Zuordnung

Dieser Mechanismus erlaubt es, das zu verwendende BootSet für einzelne Clients außerhalb der Konfigurationsdatei festzulegen und bei Bedarf auch dynamisch zu verändern.

Verwendung

Dieser Mechanismus ist gedacht für Umgebungen, in denen die Bootimages den Clients dynamisch zugewiesen werden sollen oder in denen die Zuweisung dezentral erfolgen soll. Im Unterschied zu den [externen Client-Definitionen] hat hier jeder Client seine eigene externe Definitionsdatei, über die auch das für ihn zu verwendende BootSet spezifiziert wird. Somit können die Clients völlig unabhängig voneinander hinzugefügt oder entfernt werden und ein anderes BootSet zugewiesen bekommen. Über eine Netzwerkfreigabe ist es sogar möglich, dass Clients selbst festlegen, mit welchem Bootimage sie als nächstes starten möchten.

Dieser Mechanismus kann als Erweiterung der [externen Client-Definitionen] angesehen werden und ist sowohl für die Steuerung durch eine zentrale Instanz wie auch durch eine dezentrale Steuerung konzipiert. Bei Bedarf kann damit die Steuerung auch durch den betreffenden Client selbst erfolgen.

Hinweis: Grundsätzlich ist dieser Mechanismus unabhängig von bestimmten Anwendungsfällen implementiert, so dass auch für weitere denkbare Einsatzszenarien verwendet werden kann.

Anwendungsbeispiele

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Funktionsweise

Aktivierung

In der Konfigurationsdatei wird statt einzelner Systeme ein externer Ordner spezifiziert, in welchem dann die Dateien für die einzelnen Systeme abgelegt werden. Dieser externe Ordner kann an beliebiger Stelle abgelegt werden, so dass Sie auch für Nutzer und Systeme zugänglich sein kann, die auf die Konfigurationsdatei von keinen Zugriff haben sollen. Die Dateien in diesem Ordnerkönnen im laufenden Betrieb und manuell oder automatisiert erstellt und geändert werden.

Optional kann auch ein Default-BootSet festgelegt werden. Dieses wird dann verwendet, wenn eine Datei keine eigene Angabe für ein BootSet enthält. Ohne Default-BootSet wird in diesem Fall die Anfrage des Systems ignoriert.

Wichtig: Für unterschiedliche ClientSets müssen unterschiedliche externe Ordner angegeben werden.

Beispiel ...

Dynamische Änderung

Die Dateien im externen Ordner können jederzeit hinzugefügt, geändert oder gelöscht werden. Da jede Datei einem spezifischen System entspricht, wird damit das betreffende System beim Hinzufügen in das ClientSet mit aufgenommen, beim Löschen aus dem ClientSet entfernt. In jeder Datei ist das für den jeweiligen Client anzuwendende BootSet definiert. Dieses kann jederzeit geändert werden. Bei der nächsten Anfrage des entsprechenden Clients wird dann das neu angegebene BootSet verwendet.

Sonderfälle der externen Dateien

Falls die Angabe zum BootSet in einer Datei im externen Ordner nicht ausgewertet werden kann, wird das in der Konfigurationsdatei für dieses ClientSet definierte Default-BootSet verwendet. Ist kein Default-BootSet festgelegt, erhält der betreffende Client keine Bootdaten.

Format externe Dateien

Die externen Dateien spezifizieren über den Dateinamen das betreffende System und über ihren Inhalt das zu verwendende BootSet.

Dateiname

Der Dateiname muss einen der folgenden Systemidentifikatoren enthalten:

Die Identifikatoren können am Anfang oder in der Mitte des Dateinamens stehen und müssen von weiteren Zeichen des Dateinamens mit einem '.' getrennt werden. Geroß-/Kleinschreibung wird dabei nicht beachtet.

Beispiele

BootSet-Angabe

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