Kompatibilität

Hier finden Sie zusätzliche Informationen und Hinweise zur Verwendung für verschiedene Gerätetypen.

Tipp: Um vor einem Kauf von HDClone zu prüfen, ob Ihre Geräte unterstützt werden, starten Sie auf dem betreffenden PC die HDClone Free Edition und öffnen Sie in der Gruppe Tools die App SpeedTest. In der Liste auf der linken Seite sehen Sie die tatsächlich verfügbaren Datenträger. Für diese können Sie auch einen Geschwindigkeitstest durchführen.

Standards

Um ein möglichst breites Spektrum an Geräten zu unterstützen, verwendet HDClone/S für jeden Gerätetyp offizielle Hardware-Standards. Außerdem führen wir mit jedem Gerätetyp umfangreiche Tests durch. Sollten Sie dennoch auf ein Problem treffen, lässt es sich meist mit passenden Optionseinstellungen beheben (siehe auch Problembehandlung). Sollte auch dies nicht funktionieren, hilft Ihnen unser Support gerne bei der Lösung.

Geschwindigkeit

Die erzielbare Geschwindigkeit hängt primär von den Fähigkeiten des Datenträgers ab. Hierfür lässt sich folgende ungefähre Klassifizierung vornehmen:

TypAlterGeschwindigkeit
Ältere Festplatten~ 5-10 Jahre~ 10-60 MB/s
Neuere Festplatten~ 3-5 Jahre~ 40-120 MB/s
Spitzenmodelle~ 0-3 Jahre~ 80-180 MB/s und mehr
USB-2~ 0-5 Jahre~ 10-40 MB/s
USB-3~ 0-3 Jahre~ 10-150 MB/s und mehr
SSDs~ 0-5 Jahre~ 90-300 MB/s und mehr
PCIe-SSDs~ 0-2 Jahre~ 200-1.500 MB/s und mehr
Hinweis: Die Geschwindigkeit hängt auch von anderen Systemkomponenten, wie z.B. USB-SATA-Bridges, und der verwendeten HDClone-Variante ab. Die beste Geschwindigkeit erzielt meist HDClone/S. Bei starken Abweichungen vom erwartbaren Wert finden Sie weitere Hinweise unter Verlangsamtes System und Kopiergeschwindigkeit.

SATA

HDClone unterstützt SATA-, SATA-II- und SATA-6G-Datenträger. Wir empfehlen, SATA-Controller im BIOS auf den Betriebsmodus AHCI (anstatt IDE) einzustellen. Falls das installierte Betriebssystem zum Booten den IDE-Modus benötigt, kann nach dem Kopiervorgang auch wieder auf IDE umgestellt werden.

SATA-Hotplug

ab Professional Edition

Um SATA-Geräte im laufenden Betrieb anschließen und abziehen zu können (Hotplug), muss im BIOS der SATA-Controller auf den Betriebsmodus AHCI (nicht IDE) eingestellt und die für Hotplug verwendeten SATA-Ports auf Hotplug gesetzt sein. Alternativ können SATA-Ports meist auch dann für Hotplug verwendet werden, wenn beim Starten des PC bereits ein SATA-Gerät angeschlossen ist.

Warnung: Stellen Sie zuvor im BIOS für den SATA-Controller unbedingt den Betriebsmodus AHCI ein. Im Betriebsmodus IDE führen im laufenden Betrieb angeschlossene Geräte meist zum Systemabsturz.

Port-Multiplier

ab Professional Edition

Mit einem Port-Multiplier können mehrere SATA-Laufwerke über einen SATA-Port betrieben werden. So können mehr Laufwerke gleichzeitig angeschlossen werden, welche sich dann die Datengeschwindigkeit des Ports teilen. Per Port-Multiplier angeschlossene Datenträger werden automatisch erkannt und angezeigt.

SCSI und SAS

ab Professional Edition

HDClone/W und HDClone/L unterstützen SCSI- und SAS-Datenträger, sofern ein passender Treiber vorhanden ist. HDClone/S unterstützt ausschließlich folgende Adaptec Narrow-, Wide-, Ultra- und Ultra-Wide-SCSI-Controller: AHA-2930U, AHA-2944UW, ASC-29160N, AHA-2940 Ultra, ASC-19160, ASC-39160, AHA-2940UW, ASC-29160, AHA-2940AU und ASC-29160LP.

Tipp: Testen Sie mit der Free Edition, ob Ihr SCSI/SAS-Controller unterstützt wird. Erkennt HDClone das angeschlossene Laufwerk, wird auch der SCSI/SAS-Controller unterstützt.

RAID

ab Professional Edition

HDClone kopiert auch RAIDs. Hierbei gibt es drei unterschiedliche Varianten:

Das Kopieren von reinen Daten-RAIDs erfordert keine weiteren Vorkehrungen. Ebenso das Kopieren von bootfähigen Systeminstallationen von einem RAID auf einen normalen Datenträger oder auf ein RAID für denselben RAID-Controllertyp. Beim Kopieren von bootfähigen Systeminstallationen auf ein RAID ist sicherzustellen, dass bereits auf der Quelle der passende Treiber für den RAID-Controller als Boot-Treiber installiert ist, mit dem das kopierte System später starten soll.

Hardware-RAID

Mit HDClone/W und HDClone/L sind prinzipiell die unter Windows und Linux verfügbaren Massenspeicher-Medien verwendbar, somit generell auch RAIDs. Diese präsentieren sich dann als normale Datenträger und können mit HDClone kopiert werden. HDClone kopiert diese RAIDs wie normale Datenträger. Die RAID-Struktur wird durch Windows und Linux verborgen. Spezielle RAID-Eigenschaftensind deshalb für HDClone/W und HDClone/L nicht sichtbar.

Intel RAID

Seit 2003 bietet Intel in seinen Chipsätzen die Unterstützung für Software RAIDs an, die hier als Intel RAIDs bezeichnet werden. HDClone/S unterstützt das Kopieren von, auf und zwischen Intel RAIDs. Die RAIDs müssen hierbei in Originalkonfiguration an den internen Intel-SATA-Controller angeschlossen sein. In der Laufwerksliste werden die verfügbaren RAID-Volumes als Datenträger angezeigt. Als Ziel können nur vollständige und intakte RAIDs verwendet werden.

USB

Mit HDClone können Sie USB-Geräte der USB-Versionen 1.0/1.1 (UHCI, OHCI), 2.0 (EHCI) und 3.0/3.1 (XHCI) verwenden. HDClone unterstützt USB-Massenspeicher (USB Mass Storage Class), USB-Tastaturen und -Mäuse (HID) sowie USB Hubs.

Firewire (IEEE1394)

ab Professional Edition

Mit HDClone können Sie Firewire-Laufwerke oder -Kartenleser verwenden, die das Serial-Bus-Protocol (SBP) unterstützen.

Hinweis: Bitte achten Sie darauf, Firewire-Geräte bereits vor dem Start von HDClone und nach Möglichkeit direkt an den PC bzw. den Firewire-Controller anzuschließen.

Bluetooth

Für die Verwendung von Bluetooth-Eingabegeräten (Tastaturen, Mäuse, etc.) mit HDClone ist ein HID-fähiger USB-Bluetooth-Adapter (intern oder extern) erforderlich. Geräte müssen vor der Verwendung mit dem PC gekoppelt werden. Die selbstbootenden Varianten von HDClone erledigen das automatisch beim Start.

NVMe

ab Professional Edition

Die NVMe-Schnittstelle wird von modernen SSDs verwendet und erlaubt besonders hohe Übertragungsraten. HDClone unterstützt NVMe-Datenträger unabhängig von der Bauform, z.B. als M.2- oder PCIe-Karte.

M.2

Der Begriff "M.2" beschreibt einen Formfaktor für Erweiterungskarten, wird aber oftmals synonym für die NVMe-Schnittstelle verwendet. Tatsächlich können über M.2 auch SATA- oder USB-3-Geräte angeschlossen werden. Die Unterstützung richtet sich bei M.2-Karten daher nach der verwendeten Geräteschnittstelle und der verwendeten Edition von HDClone.

Thunderbolt

Thunderbolt-Adapter und -Geräte für unterstützte Geräteklassen (z.B. Thunderbolt-Firewire-Adapter) können prinzipiell verwendet werden. Diese müssen dann bereits beim Systemstart angeschlossen sein, da Hotplugging für Thunderbolt derzeit noch nicht unterstützt wird.